Hooked. Eine App bringt Storytelling auf ein neues Niveau.

Die App Hooked bringt Storytelling auf eine ganz neue Ebene. Wie sich das auf die Werbung auswirkt und wen es betrifft, erfahrt ihr hier. Wir haben die App für euch getestet.

Hooked. SMS Chatgeschichten erobern die App-Charts.

Ihr habt keine Ahnung um was es bei Hooked geht? Dann seid ihr ziemlich sicher zu alt. Kurz erklärt: Nach dem Download der App steigt man gleich mit einer Geschichte ein. Alles andere als intuitiv. Hooked erzählt Geschichten im SMS-Chat-Stil. Bedeutet, dass sich die Hauptfiguren gegenseitig schreiben. Wir, die Leser, verfolgen den Chatverlauf mit. Durch drücken auf das Display werden neue Nachrichten geladen. Wie weit ihr lest, hängt vom Spannungsbogen des Autors ab. Die App belegt nicht nur in den USA Platz 1. Auch in Deutschland kletterte sie bereits auf den Topplatz.

Snpachatter als Zielgruppe für Hooked.

Da wirft man der Jugend ständig vor, sie würden nicht mehr lesen … anscheinend fehlte bloß das passende Format. Laut Aussage der CEO Prerna Gupta wurde gezielt an einem „Buchformat“ für die Snapchat-Generation gearbeitet. Und das mit einem deutlichen Erfolg. Nicht nur Downloadzahlen steigen und steigen. Auch die Zahlen der Autoren. Bei Hooked kann jeder Geschichten erzählen. Über einen Button startet man entweder als Einzelautor, oder man erzählt gemeinsam mit seinen Freunden eine Geschichte und lädt diese dann für das Netzwerk hoch.

Storytelling at its best. Texter aufgepasst.

Apps wie Snapchat und Hooked zeigen deutlich, dass man die unter 25-jährigen durchaus noch erreichen kann. Man muss sich nur in ihrer Welt aufhalten. Und mit den richtigen Kommunikationskanälen arbeiten. Vor allem aber, die richtigen Messages finden. Inhalte kurz und knackig aufbereiten, ohne Informationen zu verlieren. Wer das beherrscht, wird auch verkaufen. Im digitalen Zeitalter sollte man sich auf jeden Fall schnell damit auseinandersetzen. Der Anschluss ist sonst schnell verloren und die Kunden damit auch.

Abschließend

Für uns war die App etwas gewöhnungsbedürftig. Nach der ersten Geschichte waren wir über den Erfolg der App etwas verwundert. Nach gefühlt 20 Nachrichten stoppt die App. Eine Nachricht erscheint: Man kann entweder den Timer ablaufen lassen, oder sich für ein Abo eintragen. Erst dann geht es weiter. Das fanden wir ziemlich lähmend.
Spannend ist auf jeden Fall die Entwicklung des Storytellings und damit der kreative Zugang zur jungen Zielgruppe.

Ihr möchtet endlich eure Zielgruppe erreichen? Wisst aber nicht wo und wie? Dann lasst von euch hören auf kontakt@einfachwerbung.at. Wir helfen gerne 🦉